Fotostrecke zum spanischen Gemüse
| Website: | Geographie und wirtschaftliche Bildung: gwb.schule.at |
| Kurs: | Mayer.Viktoria |
| Buch: | Fotostrecke zum spanischen Gemüse |
| Gedruckt von: | Gast |
| Datum: | Sonntag, 31. Mai 2026, 03:07 |
1. Gemüse aus Spanien
Der (immer warme) Süden Spaniens gilt als Gemüsegarten Europas. Dort werden unter anderem Tomaten, Paprika, Gurken und Zucchini angebaut, um den Norden Europas (also auch Österreich) das ganze Jahr über mit Sommergemüse zu versorgen.
Verschafft euch anhand der folgenden Fotostrecke einen Überblick zum Anbau von Gemüse in Spanien. – Schließlich landet dieses Gemüse ja auch oft bei uns auf dem Teller.
2. Das "Plastikmeer" von Almería

Das sogenannte „mar de plástico“ (= Plastikmeer) von Almería (= Region in Spanien): Auf über 300 km2 werden hier in Gewächshäusern aus Plastikplanen Obst und Gemüse hauptsächlich für den europäischen Markt angebaut.
3. Blick auf das Plastikmeer

Blick auf das sogenannte Plastikmeer nahe der südspanischen Stadt El Ejido in der Region Almería. Die Gewächshäuser ziehen sich vom Meer bis an den Rand der Städte und hinauf in die Berge.
4. Aus dem Himmel betrachtet - ein Satellitenbild
Das Plastikmeer mit seinen über 27.000 Gewächshäusern ist sogar aus dem Weltall deutlich zu sehen, wie Satellitenbilder zeigen. – Besuche folgende Webseite, um dir selbst ein Satellitenbild aus dieser Region anzusehen. Besprecht, was ihr darauf erkennen könnt und welchen Eindruck das Bild auf euch macht. (Zoomen mit +/- oder Finger)
5. Gewächshaus in Almería

Blick in ein riesiges Gewächshaus in Almería
6. Plastikplanen als Umweltproblem

Die Plastikplanen der Gewächshäuser sind Wegwerfprodukte. Etwa alle sieben Jahre müssen sie ausgetauscht werden. Es fallen ungeheure Mengen an Plastikmüll an, der manchmal auch nicht richtig entsorgt wird und so in die Umwelt gelangt, was den Boden und das Meer belastet.
7. Spritzmittel als Problem

Damit Insekten den Gemüsepflanzen nichts anhaben können, werden diese häufig durch den Einsatz von Pestiziden (= chemische und giftige Spritzmittel) abgetötet. Doch dabei gelangen diese (giftigen) Pestizide oft auch in die Umwelt und in das Grundwasser der Region. Das Wasser dort ist daher zunehmend von Pestiziden verseucht.
In Österreich hingegen wird der (gemäßigte) Einsatz von Spritzmitteln stärker kontrolliert.
8. Schlechte Arbeitsbedingungen

Die Erntehelfer leben oftmals in selbstgezimmerten Hütten aus Plastikplanenresten zwischen den Gewächshäusern – ohne Strom und Trinkwasser. Sie bekommen meist nur sehr wenig Geld für ihre harte Arbeit; viele davon kamen einst aus Afrika in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Nur durch die Ausbeutung dieser Menschen kann das Gemüse und Obst bei uns so günstig verkauft werden. (Es gibt mittlerweile aber auch schon Plantagen, auf denen es den Arbeitern besser geht.)
9. Aufgaben zur Fotostrecke
Nennt und beschreibt in wenigen Sätzen drei Probleme, die es im Zusammenhang mit der Gemüseernte in Spanien gibt (siehe Bilder der Fotostrecke)! ✏️
Diskutiert in der Gruppe, was wir als Käufer/-innen von Gemüse mit diesem Wissen machen können! (kurz notieren) ✏️