Gegenüber der Vorinformation am 6.3.2018 wird ergänzt: In zwei weiteren Exkursionstagen (um das Minimum von 7 Tagen = mind. 75 Stunden im Gelände zu erreichen) wird der Transfer des Wissens und der Beobachtungen in Berlin auf eine österreichische Groß- oder Mittelstadt (bevorzugt Wien) vollzogen. Den Leitfragen der individuellen Arbeiten folgend, sollen dort Beobachtungen gemacht und dokumentiert werden.
gekoppelt an eine Lehrerfortbildung der PH-Linz (zwecks Reduktion der Reisekosten und eines allgemeinen Berlin-Infotages)
LV-Typ
IP = Integriertes Projekt
o Naturwissenschaftliche Geographie o Wirtschaft
X Sozialwissenschaftliche Geographie o Geomedien
X Fachdidaktik GW
Institution und Semester, an der die Inskription erfolgt
PH-Linz, WS 2018
Mitwirkung von
PH-OÖ und Berliner Partner
Ort/Land
Berlin, Deutschland
Referenten
Ralf Eden, Land Berlin*
Andreas Kranzlmüller, PH-Linz*
Johanna Eidenberger, PH-OÖ
* vorbehaltlich der budgetären Genehmigung
Vorbesprechung
Frühjahr 2018
Outcome
Schriftliche Arbeit nach wissenschaftlichen Kriterien
ev. Präsentation
Inhalte -
Potentielle Arbeitsfelder
Viertelbildung in der Großstadt
freizeitorientierter Bedeutungsüberschuss von einzelnen Stadtteilen und deren sozialräumliche Veränderungsprozesse. Kartierung und Dokumentation des Gentrifizierungsprozesses an drei Berliner Beispielen:
1. Beispiel: Kreuzkölln (Neukölln-Nord und Kreuzberg südl. des Landwehrkanals) im aktuellen Funktionswandel und seinen demographischen und soziokulturellen Folgen
2. Beispiel: Neukölln-Sonnenallee als raumbezogenes Vorher für Kreuzkölln: Slumbildung und Wohnwertverfall
3. Beispiel: Prenzlauer-Berg als raumbezogenes Nachher für Kreuzkölln: hochwertige Stadtsanierung und Stadtbildpflege, Gentrifizierung und hochspezialisierter Einzelhandel und Dienstleitungen des gehobenen Bedarfs. (Abgeschlossene Gentrifizierung)
Bildung, Zerstörung und Wiederbelebung einer City am Bsp. des Potsdamer Platzes. „Von der Politischen Brache zu einem Berliner Zentrum“
Urbane Drehscheibe in den 20-40er Jahren
Wüstung aufgrund politischer Faktoren (Kriegszerstörung, Randlage entlang der Sektorengrenze)
Wiederaufbau in den 1990er Jahren und neue Citybildung mit veränderter Funktionsmischung und einem unterirdisch angelegten hochtechnisierten Infrastruktursystem für Verkehr, Ver- und Entsorgung.
Die Großsiedlung Marzahn-Hellersdorf als Beispiel für den Wohn- und Siedlungsbau während der kommunistischen Diktatur und ihre Umgestaltung unter marktwirtschaftlichen Bedingungen seit 1990.
Voranmeldung
ab sofort über die LernplattformGW; am 20.3.2018 sollte eine Entscheidung über die Durchführung getroffen werden.