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    • A08

      Dennis Miskic, Srebrenica Memorial Center

      Aufbereitung und Assistenz: Lukas Mayrhuber

       

      Denis Miskic, Srebrenica Memorial Center
      © Zoe Opratko

      Der Balkan zwischen Brüssel und Moskau

      Die Länder des Westbalkan würden „im Herzen Europas“ liegen, heißt es oft. Politisch kommen sie aber seit Jahren nicht aus dem Wartezimmer der EU heraus und verweilen in Beitrittsgesprächen. Gleichzeitig baut Russland über nationalistische Politiker in Serbien und Bosnien-Herzegowina den Einfluss in der Region immer weiter aus. Die Bevölkerung glaubt weiterhin an die normative Kraft der EU, mit Wahlen in Serbien, Bosnien-Herzegowina und Ungarn könnte das Jahr 2026 einen Wendepunkt für die Region einläuten. 

      Dennis Miskić ist österreichisch-bosnischer Journalist und ehemaliger Auslandsdiener. Als erster österreichischer Auslandsdiener am Srebrenica Memorial Center interviewte er Zeitzeug:innen des Genozids von 1995 und wirkte an Bildungs- und Ausstellungsprojekten mit. In seinen journalistischen Arbeiten beschäftigt er sich mit Erinnerungskultur, Versöhnung und der geopolitischen Lage des Balkans.

      IIP

    • B08

      Georg Roman Schneider BSc MSc, FH Oberösterreich Campus Wels


      Georg Roman Schneider

      Landwirtschaft im Zeichen von Technologie- und Klimawandel

      Die Landwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen durch Technologie- und Klimawandel. Digitale Systeme, Sensorik und KI ermöglichen präzise Vermessung, Monitoring und automatisierte Inventuren. Durch datengetriebene Analysen lassen sich Ressourcen optimieren und Risiken frühzeitig erkennen. Innovative Technologien fördern nachhaltige Produktionsmethoden und verbessern Erträge. So entsteht eine zukunftsorientierte, adaptive Landwirtschaft im Spannungsfeld von Umwelt und Technik.


      Georg Roman Schneider, BSc MSc, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungs- und Entwicklungsbereich und beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Systeme im Spannungsfeld von Technologie- und Klimawandel. Seine Forschung und Arbeit liegt auf der Integration digitaler Technologien („Landwirtschaft 4.0“), datenbasierter Entscheidungsprozesse sowie der Automatisierung in der Agrarproduktion. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Anpassung der Landwirtschaft an klimatische Veränderungen, insbesondere im Umgang mit Extremwetterereignissen, Ressourcenschonung und nachhaltigen Produktionsstrategien. Darüber hinaus befasst er sich mit Fragen regionaler Wertschöpfung und Versorgungssicherheit sowie mit der Rolle innovativer Technologien für eine zukunftsfähige Agrarwirtschaft.

    • C07, 
      C08, 
      C09

      Transformation in der Nahrungsmittelproduktion: Vom Hörndl zum Körndlbauer?

      Begrüßung

      Dr. Norman Eichinger (Raiffeisenverband OÖ)

      Raiffeisenverband OÖ

      Energiesymposium Freistadt - Jetzt anmelden

       

      Hat Tierhaltung in Österreich noch Zukunft?

      Michael Wöckinger (LK OÖ)

      Bildergebnis für LWK OÖ logoTierzuchtdirektor in OÖ: Michael Wöckinger folgt Franz Vogelmayer ...
      Abstract zum Vortrag

      Die Tierhaltung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Landwirtschaft und nimmt einen wesentlichen Anteil des agrarischen Produktionswertes der Landwirtschaft in Oberösterreich ein. Die Anforderungen an die Tierhaltung und in weiterer Folge an die Tierhalter sind laufend Veränderungen unterworfen. Vor allem in den letzten Jahren wurden die gesellschaftlichen Wünsche und Vorgaben im Hinblick auf die Erzeugung tierischer Produkte und Lebensmittel massiv erhöht. Es wird verstärkt die Art der Erzeugung hinterfragt, mitunter kritisch kommentiert und teilweise unsachlich und falsch in der Öffentlichkeit dargestellt. Das Image und die Wahrnehmung der tierischen Produktion muss in einer ehrlichen und konstruktiven Diskussion entsprechend dargestellt werden. 

      Ganz besonders braucht es die Akzeptanz, das Bewusstsein und den Griff zur hochwertigen heimischen Ware seitens der Konsumenten sowie das Angebot durch Handel, Gastronomie und Großküchen etc. und dazu wiederum eine entsprechende Kennzeichnung der Lebensmittel.

      Für die bäuerlichen Erzeugerbetriebe ist es entscheidend, aus ihrer Tätigkeit Einkommen zu erwirtschaften und u. a. damit die Betriebe attraktiv für eine Betriebsnachfolge zu halten. Das braucht sowohl Kenntnisse über (marktwirtschaftliche) Zusammenhänge und Entwicklungen auf den Produktmärkten, als auch eine tiefgehende persönliche, betriebliche und ökonomische Analyse der Betriebe. 

      Nicht alle pflanzlichen Ackerfrüchte sind für den menschlichen Verzehr geeignet. Grünland lässt sich ohnehin nicht direkt vom Menschen nutzen. Bei der Herstellung von 1 Kilogramm pflanzlicher Nahrung (veganes Lebensmittel) entstehen mindestens 4 Kilogramm nicht essbare Biomasse, die nur über Nutztiere in Lebensmittel umgewandelt werden kann. Auf den Äckern wächst kein Getreidekorn, sondern immer eine ganze Pflanze (Stroh und Korn), von der wir Menschen nur einen kleinen Teil des Korns nutzen. Nutztiere und damit tierische Produkte sind Teil von Kreisläufen. Lebensmittel tierischer Herkunft haben nachweislich eine hohe ernährungsphysiologische Wertigkeit. Es geht darüber hinaus um eine effiziente Nutzung dieser Ressourcen, ungeachtet der Wirtschaftsweise.

      Die Tierhaltung leistet weit mehr als lediglich die Herstellung hochwertiger Lebensmittel. Eine Vielzahl an Arbeitsplätzen im Vor- und Nachgelagerten Bereich stehen damit in Verbindung. Dazu kommt die Pflege von Kultur-, Kulturlandschaft sowie regionaler und sozialer Strukturen.

      Die Eingangsfrage ist aus Sicht des Referenten mit einem deutlichen „JA“ zu beantworten und könnte auch dahingehend gestellt werden, ob „Österreich ohne Tierhaltung Zukunft hat?“.

       

      Exkursion Saatbau Linz

      Mag. Florian Kibler

      /Florian Kibler

      Abstract zur Exkursion

      Pflanzenzüchtung, Saatgutproduktion, Vertrieb, Beratung und Service in einer Hand sowie die Erfahrung von 75 Jahren – Das sind die Grundlagen des Erfolgs der SAATBAU LINZ . Als bäuerliche Organisation beschäftigt sich die SAATBAU LINZ in Europa mit Pflanzenzüchtung, Saatgutproduktion, spezialisierter Landwirtschaft sowie mit der Verarbeitung und dem Vertrieb landwirtschaftlicher Produkte. Die SAATBAU LINZ gehört Landwirten und tritt als bäuerliche Genossenschaft mit entsprechender Kenntnis der Betriebe sowie der natürlichen und strukturellen Gegebenheiten auf.

      Der bewusste Umgang mit natürlichen Ressourcen ist ein zentrales Anliegen. Zur Erreichung dieser Ziele wird mit anerkannten Qualitätsmanagementsystemen gearbeitet.

    • D08
      Marlene Jungreithmayr (IT:U)
      Claudia Breitfuss-Horner (PHDL)

      Online-Zuschaltung möglich: https://zoom.us/j/2163184993

      Climate Agents: Dem Klimawandel auf der Spur

      "There is no Planet B": Die Auswirkungen des Klimawandels durchdringen zunehmend unseren Alltag und beeinflussen unsere Lebenswelten und unser Umfeld. Climate Agents ist ein partizipatives Bildungs- und Citizen-Science-Projekt, das Lehrpersonen dabei unterstützt, Klimawandelthemen praxisnah und forschend im Unterricht zu behandeln. Gemeinsam mit ihren Klassen erforschen Schüler:innen lokale Auswirkungen des Klimawandels und werden dabei zu Citizen Scientists.

      Umsetzungsmöglichkeiten für die 4. Klasse nach dem Lehrplan 2023 und für die 5. Klasse (neuer Lehrplanentwurf 2027) werden anhand von drei praktischen Beispielen gezeigt und gemeinsam mit den Teilnehmenden ausprobiert.

      Marlene Jungreithmayr, BSc ist studentische wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Geosocial-AI-Gruppe an der IT:U. Sie hat einen Bachelorabschluss in Geographie und absolviert derzeit ihren Master in Geoinformatik an der Universität Salzburg. Sie arbeitet am Climate-Agents-Projekt und konzipiert sowie leitet Workshops.

      Claudia Breitfuss-Horner, Mag. Dr., absolvierte ein Lehramtsstudium in Informatik und Informatikmanagement sowie Geographie und Wirtschaftskunde und schloss anschließend ein Doktoratsstudium an der Universität Salzburg ab. Seit 2006 unterrichtet sie Informatik sowie Geographie und Wirtschaftskunde an AHS und BHS. Darüber hinaus ist sie Schulbuchautorin bei Westermann und in der Lehrer:innenausbildung an der Pädagogische Hochschule der Diözese Linz tätig, mit Schwerpunkten auf (Geo-) Medieneinsatz im Unterricht und digitalen Unterrichtsmethoden.

    • ein studentisches Projekt von Elser Peter, Frummel Selina und Kriener Julian (LV Geomedien, WS 2025)

    • ein studentisches Projekt von Schauperl Verena und Wagner Anna (LV Geomedien, WS 2025)

    • ein studentisches Projekt von Egger Simone und Fellner Michael (LV Geomedien, WS 2025)