Bei Halbpension: Gesamtbetrag bei Nächtigung eintragen sowie in den Zeilen von Frühstück und Abendessen „inkludiert“
An-, Abreise
Individuell (ca. 150€)
Transport vor Ort
Seilbahnen (100€)
Nächtigung
Zelten auf einem Campingplatz + Hotel (300€)
Frühstück
individuell
Mittagessen
individuell
Abendessen
individuell
Eintritte
Sonstige
Summe
550-€
Beschreibung der LV (inkl. einer Darstellung der theoretischen und methodischen Ansätze)
Vom Gletscher zum Wein: Eine geographische Route von den Hochgebirgsklima des Oberengadins in das insubrische Klima des Tessins, Schweiz.
Mit einer Höhendifferenz von 4000 Metern bilden die beiden benachbarten Kantone (Engadin und Tessin) in den Schweizer Alpen eine der markantesten Reliefsprünge der Alpen dar. Das komplexe Relief und diverse edaphischen Faktoren bilden einen einzigartigen Naturraum mit ausgesprochenen Gradienten im Klima, der Vegetation und geomorphologischer Prozesse. Entlang dieser ökologisch-klimatologischer Gradienten wird die naturräumliche Differenzierung im Mittelpunkt stehen (inkl. nacheiszeitliche Landschaftsentwicklung sowie historische und rezenten Landschaftsnutzung). Zudem werden wir uns thematisch der endogenen und exogenen Geomorphodynamik sowie den darauf aufbauenden und resultierenden (rezenten) Umweltprozessen, Naturereignissen und Nutzungspotentialen und -herausforderungen widmen. Ebenso stehen Auswirkungen des Klimawandels und die Mensch-Umwelt-Interaktion im Hochgebirgsraum im Fokus der Exkursion.
Während der Exkursion wird vornehmlich im alpinen Terrain gewandert (Geländetauglichkeit). Genächtigt wird auf idyllisch gelegenen Zeltplätzen sowie Selbstversorgerhütten (Selbstversorgung mit Lebensmitteln und Sozialfähigkeit unabdinglich).
• hohes Interesse an der Physiogeographie (aber auch Kulturgeographie) alpiner Naturräume • Geländetauglichkeit und Kondition für eine Bergwanderung (alpines Terrain; 6-8 h; mit 1000 Hm) • adäquate Bekleidung (Regenschutz, warme Kleidung, Zelt) und Schuhwerk (Bergstiefel!)
Wiederholung, Verfestigung und Vertiefung diverser Themenfelder der Physischen Geographie (Klimatologie, Geomorphologie, Hydrologie, Biogeographie) sowie aktuelle Prozesse und Auswirkungen eines sich ändernden Klimas anhand konkreter Fallbeispielen entlang eines Hochgebirgstransektes. Studierende sollen die Kompetenz erlangen verschiedene Geofaktoren zu erkennen, zu beschreiben und zu interpretieren. Ziel ist der Aufbau eines interagierenden Systemverständnis der (Hoch-)Gebirgsräume in dem das komplexe Zusammenspiel der Geofaktoren erkannt und bewertet wird (induktive und deduktive Schlussfolgerungen).