Abschnittsübersicht

    • Einstiegsaufgabe

      Sie werden in Breakout-Rooms zu je 2 bis 3 Personen geschickt. 

      Schritt 1: Sie wählen für eine Person aus Ihrem Raum ein beliebiges Thema aus dem GWB-Unterricht (z. B. Funktion des Geldes, Aufbau der Erde, Klima in Österreich, Inflation, ….) aus.
      Schritt II: Die jeweilige Person muss dieses Thema kurz schriftlich in einer beliebigen Fremdsprache erklären (ca. fünf Sätze notieren!). (Keine Hilfsmittel notwendig, es geht nicht um die Richtigkeit!)
      Schritt III: Lesen Sie sich Ihre Erklärungen gegenseitig vor.
      Schritt IV: Tauschen Sie sich über folgende Fragen in Ihrem Raum aus:
      Was ist Ihnen beim Schreiben schwer-/leichtgefallen?
      Wo und in welcher Form würden Sie sich Unterstützung wünschen?
    • Aufgabe: Lesen Sie den Textausschnitt und diskutieren Sie anschließend in Ihrem Breakout-Room, welche sprachlichen Aspekte für Schüler*innen schwierig sein könnten.

      Auszug aus einem Chemiebuch der 9. Schulstufe:

      Mit Ausnahme der Edelgase kommen alle Elemente in der Natur nicht als freie Atome, sondern nur in Form von Verbindungen vor. Die meisten Atome haben offenbar das Bestreben, sich zu verbinden. Weil die Edelgase äußerst reaktionsträge sind, nur einatomig vorkommen und keine Tendenz zeigen, Elektronen aufzunehmen, lag der Schluss nahe, dass sich ihre Elektronen in einem besonders günstigen Zustand befinden. Man nahm an, dass die Atome der anderen Elemente ebenfalls eine edelgasähnliche Elektronenhülle (Achterschale, Elektronenoktett) anstreben und in einer Verbindung, durch Umgruppierung der Elektronen, auch erreichen. Atome verbinden sich so miteinander, dass ihre Elektronenanordnung der eines Edelgases entspricht. (Edelgasregel oder Oktettregel).

      Je nachdem wie sich die Elektronenhüllen der Atome verändern, werden verschiedene Bindungsarten unterschieden: die Ionenbindung, die Atombindung, die metallische Bindung (siehe Seite 76). Zwischen diesen Bindungsarten gibt es fließende Übergangsarten.

    • Lehrpersonen als Sprachvorbilder
      Sprachgebrauch der Lehrkräfte dient als Modell für Lernende à Vorbildcharakter
      Reflexionsfragen:  Wie sehen Lehrpersonen „Dialekt“? Wie Schüler*innen?
      Wann spricht man „Standarddeutsch“ in der Schule?
      Was unterscheidet Standard und Dialekt?
      Welche Gründe kann es geben, „Standarddeutsch“ im GWB-Unterricht zu fördern?
      Inwiefern hängen „Standarddeutsch“ und Schreibkompetenz zusammen?
      Wie haben Ihre Lehrpersonen damals in der Schule gesprochen? Wie haben Sie deren Sprache wahrgenommen?
      Was ist gute Lehrer*innensprache?

      Diskutieren Sie diese Fragen in Ihrem Breakout-Room und notieren Sie Ihre Antworten in der Gruppe stichwortartig direkt im Forum oder laden Sie Ihre Ergebnisse je Gruppe einmal im Forum auf der GWB-Plattform hoch.