Abschnittsübersicht

    • Unser Bild von Differenzierung: Gruppenarbeit 02.03.2026 Datei
      Nicht verfügbar, außer: Sie sind in Teilnehmer/-innen
    • Einstiegsaufgabe

      Sie werden in Breakout-Rooms zu je 2 bis 3 Personen geschickt. 

      Schritt 1: Sie wählen für eine Person aus Ihrem Raum ein beliebiges Thema aus dem GWB-Unterricht (z. B. Funktion des Geldes, Aufbau der Erde, Klima in Österreich, Inflation, ….) aus.
      Schritt II: Die jeweilige Person muss dieses Thema kurz schriftlich in einer beliebigen Fremdsprache erklären (ca. fünf Sätze notieren!). (Keine Hilfsmittel notwendig, es geht nicht um die Richtigkeit!)
      Schritt III: Lesen Sie sich Ihre Erklärungen gegenseitig vor.
      Schritt IV: Tauschen Sie sich über folgende Fragen in Ihrem Raum aus:
      Was ist Ihnen beim Schreiben schwer-/leichtgefallen?
      Wo und in welcher Form würden Sie sich Unterstützung wünschen?
    • Aufgabe: Lesen Sie den Textausschnitt und diskutieren Sie anschließend in Ihrem Breakout-Room, welche sprachlichen Aspekte für Schüler*innen schwierig sein könnten.

      Auszug aus einem Chemiebuch der 9. Schulstufe:

      Mit Ausnahme der Edelgase kommen alle Elemente in der Natur nicht als freie Atome, sondern nur in Form von Verbindungen vor. Die meisten Atome haben offenbar das Bestreben, sich zu verbinden. Weil die Edelgase äußerst reaktionsträge sind, nur einatomig vorkommen und keine Tendenz zeigen, Elektronen aufzunehmen, lag der Schluss nahe, dass sich ihre Elektronen in einem besonders günstigen Zustand befinden. Man nahm an, dass die Atome der anderen Elemente ebenfalls eine edelgasähnliche Elektronenhülle (Achterschale, Elektronenoktett) anstreben und in einer Verbindung, durch Umgruppierung der Elektronen, auch erreichen. Atome verbinden sich so miteinander, dass ihre Elektronenanordnung der eines Edelgases entspricht. (Edelgasregel oder Oktettregel).

      Je nachdem wie sich die Elektronenhüllen der Atome verändern, werden verschiedene Bindungsarten unterschieden: die Ionenbindung, die Atombindung, die metallische Bindung (siehe Seite 76). Zwischen diesen Bindungsarten gibt es fließende Übergangsarten.

    • Lehrpersonen als Sprachvorbilder
      Sprachgebrauch der Lehrkräfte dient als Modell für Lernende à Vorbildcharakter
      Reflexionsfragen:  Wie sehen Lehrpersonen „Dialekt“? Wie Schüler*innen?
      Wann spricht man „Standarddeutsch“ in der Schule?
      Was unterscheidet Standard und Dialekt?
      Welche Gründe kann es geben, „Standarddeutsch“ im GWB-Unterricht zu fördern?
      Inwiefern hängen „Standarddeutsch“ und Schreibkompetenz zusammen?
      Wie haben Ihre Lehrpersonen damals in der Schule gesprochen? Wie haben Sie deren Sprache wahrgenommen?
      Was ist gute Lehrer*innensprache?

      Diskutieren Sie diese Fragen in Ihrem Breakout-Room und notieren Sie Ihre Antworten in der Gruppe stichwortartig direkt im Forum oder laden Sie Ihre Ergebnisse je Gruppe einmal im Forum auf der GWB-Plattform hoch.

    • Aufgabe 1: Einstiegsaufgabe

      Sie werden in Breakout-Rooms zu je 2 bis 3 Personen geschickt. 

      Schritt 1: Lesen Sie den Text und überlegen Sie, wer das Rezept verfasst haben könnte.
      Schritt II: Überlegen Sie, an wen das Rezept adressiert sein könnte und woran Sie diese Vermutungen fest machen.
      Schritt III: Stellen Sie sich vor, Sie sind Koch und wenden sich an Ihre Fachkollegen. Beschreiben Sie für sie die Zubereitung eines Obstsalates, sodass das Rezept inhaltlich der vorgelegten Version entspricht. Für welche Formulierungen haben Sie sich entschieden? Wo sind Unterschiede zu dem Ausgangstext deutlich?
      Halten Sie Ihre Ergebnisse gemeinsam in einem Textdokument fest!
       

      Wie macht man einen Obstsalat? Für den Obstsalat braucht man eine Orange, einen Apfel, ein paar Weintrauben, eine Banane und ein paar Erdbeeren. Du kannst aber auch anderes Obst nehmen. Vergiss nicht, zuerst das Obst richtig zu waschen. Dann bereite alles vor: Bei der Orange die Haut ab ziehen und sie in Stücke schneiden. Die Kerne und das Drumherum aus dem Apfel raus nehmen. Den Apfel in kleine Stücke schnippeln. Die Weintrauben zupfen und in zwei Hälften schneiden. Die Kerne aus den Trauben popeln. Die Schale von der Banane abmachen und die Banane klein schneiden. Wenn du willst, kannst du noch Zucker reintun. Zum Schluss mische alles. Tue es in eine schöne Schüssel rein und leg mal ein paar Erdbeeren oben drauf. Fertig!

    • Aufgabe 2: Sprache des GWB-Unterrichts

      Sie werden in drei Breakout-Rooms geschickt und beschäftigen sich mit einem Textausschnitt (Datei siehe unten Textausschnitte Sprache des GWB-Unterrichts)

      Lesen-kontinuierliche Texte (S.25 – 29): Gruppe 1
      Lesen-diskontinuierliche Texte (S.30-31): Gruppe 2
      Schreiben (S.31-35): Gruppe 3
      15 Minuten lesen und zusammenfassen + 10 Minuten Ergebnissicherung im Forum à Präsentation im Plenum
      Fassen Sie im Forum die Kerninformationen und Umsetzungstipps zusammen!
    • Oleschko, S., Weinkauf, B. & Wiemers, S. (2025): Praxishandbuch Sprachbildung Geographie: Sprachsensibel unterrichten - Sprache fördern. Stuttgart: Ernst Klett Sprachen.
    • Anbei finden Sie die Folien der 4. Sitzung.

    • Schulbuchanalyse Datei

      Aufgabe 1: Schulbuchanalyse 

      Im Folgenden finden Sie Zitate aus GWB-Schulbüchern der Sek I und Sek II. Hierbei wurde aufgrund des Kopierverbotes lediglich der Text als Zitat entnommen. Demnach wurden Grafiken, Abbildungen, Bilder, etc. ausgelassen und dienen nicht dem Gegenstand der Analyse. Es handelt sich dabei jeweils um durchgängige abgedruckte Textausschnitte aus den Schulbüchern, wobei Zeilenumbrüche (Absätze) zum Teil jedoch entfernt wurden. Diese sind nur zur Verwendung in der Lehrveranstaltung und nicht zur Weiterverwendung/Weitergabe bestimmt!

      Aufgabe:

      ·       Wählen Sie je Raumnummer einen Ausschnitt aus (Raum 1 = Ausschnitt 1, etc.).

      ·       Lesen Sie sich die Zitate in der Gruppe durch.

      ·       Identifizieren Sie mögliche sprachliche Schwierigkeiten auf verschiedenen Ebenen (Wort-, Satz-, Textebene, visuelle Ebene) (siehe Analyseraster unten).

      ·       Halten Sie Beispiele in einem Textdokument fest, damit wir sie anschließend gemeinsam diskutieren können!

      Nicht verfügbar, außer: Sie sind in Teilnehmer/-innen
    • 2. Aufgabe

      Sie werden in einen Breakout-Room zu je zirka zwei bis drei Personen geschickt.
      Sehen Sie sich mindestens zwei Methoden aus dem Verzeichnis Methoden zur Sprachbildung im Fach GWB“ an.
      Lesen Sie hierzu den Beschreibungstext und sehen Sie sich die konkreten Beispiele an. 
      Erklären Sie, auf welchen sprachlichen Ebenen hier unterstützt wird (Wortebene, Satzebene, Textebene).
      Bewerten Sie, inwiefern diese Methoden sowohl fachliches als auch sprachliches Lernen unterstützen und wie praktikabel diese Methoden für den GWB-Unterricht sind.
      Machen Sie sich Notizen zu Ihren Überlegungen und stellen Sie eine Ihrer Methoden im Plenum vor.
       
    • Methoden zur Sprachbildung im Fach GWB Verzeichnis
      Nicht verfügbar, außer: Sie sind in Teilnehmer/-innen
    • 3. Aufgabe
      Sie werden in einen Breakout-Room zu je zirka zwei bis drei Personen geschickt.
      Sehen Sie sich mindestens zwei Materialien für den GWB-Unterricht aus dem VerzeichnisMaterialsammlung OESZ“ durch.
      Diskutieren und notieren Sie sich, inwiefern hier sprachliche Unterstützungsmaßnahmen getroffen wurden.
      Erklären Sie, auf welchen sprachlichen Ebenen hier unterstützt wird (Wortebene, Satzebene, Textebene).
      Bewerten Sie, inwiefern die sprachliche Unterstützung in diesem Material sowohl fachliches als auch sprachliches Lernen unterstützt und ob diese Umsetzung gelungen ist.
      Machen Sie sich Notizen zu Ihren Überlegungen und stellen Sie eines Ihrer Materialien im Plenum vor.
    • Anbei finden Sie die Folien zur sechsten Sitzung.