Handlungsorientiert
Der „Lebenswert-Check“ – Wir bringen unsere Ideen ins Schulgebäude
Die Schüler analysieren das reale Schulumfeld, erstellen ein konkretes Produkt (eine interaktive Ausstellungswand) und konfrontieren die Schulöffentlichkeit oder den/die Bürgermeister/in mit ihren Erkenntnissen.
Einstieg: Der Lehrer knüpft an das Wissen zur 15-Minuten-Stadt an. „Wir wissen jetzt, wie es theoretisch geht. Aber wie sieht es rund um unsere Schule aus? Wir machen heute einen Realitätscheck für die ganze Schule!
Erkundung (Klassenzimmer verlassen): Die Schüler gehen in Gruppen mit Klemmbrettern und einer Checkliste rund um das Schulgebäude (oder das direkte Viertel). Sie kartieren: Wo gibt es Grünflächen? Wo sind Gefahrenstellen für Radfahrer? Gibt es Orte zum Verweilen?
Produktionsphase: Zurück im Raum werten die Gruppen die Daten aus und erstellen ein interaktives Meinungsboard für die Aula. Ein großer Plan des Schulumfelds mit roten Punkten (Kritik) und grünen Punkten (Lob) sowie einer zentralen Frage an die Mitschüler: „Was fehlt euch rund um die Schule für ein besseres Viertel?“
Ab in die Öffentlichkeit: Die Klasse geht gemeinsam in die Schulaula. Die Schüler montieren das Board an einer gut besuchten Wand, platzieren Pins oder Post-its für die Pausennutzung und weihen die Wand offiziell ein (z. B. indem sie Schüler einer Nachbarklasse direkt zur ersten Abstimmung einladen). Anschließend wir der/die Bürgermeister/in oder Gemeindevertreter/innen eingeladen sich die kritikpunkte der SuS anzuhören und evtl. auch 2-3 Punkte davon in einem koopertiven Projekt umzusetzen.