Abschnittsübersicht

    • Operativ
      Wir bauen uns die perfekte Stadt – Strukturierung eines nachhaltigen Stadtviertels

      Einstieg: Der Lehrer zeigt Bilder von autogerechten, grauen Städten und stellt die Frage: „Wie lang brauchst du zum Supermarkt, zum Arzt oder in den Park?“ Vorstellung des Konzepts der 15-Minuten-Stadt.
      Operative Arbeitsphase (Kleingruppen): Jede Gruppe erhält einen fiktiven, „schlechten“ Stadtplan auf einem großen Plakat (viele Straßen, riesige Parkplätze, Wohnen komplett getrennt von Gewerbe) und Kärtchen mit Elementen (Bäume, Radwege, Cafés, Kitas, Supermärkte).
      Die Schüler gestalten das Viertel aktiv um. Sie schneiden Straßen weg, platzieren Elemente neu, mischen Wohn- und Arbeitsbereiche und zeichnen 15-Minuten-Ringe ein. Sie verändern die Struktur physisch, um die räumliche Wirkung zu begreifen.

      Vergleich und Reflexion: Zwei Gruppen vergleichen ihre Plakate im „Mini-Marktplatz“. Warum wurde der Park hierhin gesetzt? Warum wurde die Straße zur Fußgängerzone? Sicherung an der Tafel: Was sind die Kernmerkmale einer lebenswerten Stadt? (Funktionsmischung, kurze Wege, Entsiegelung).

    • Handlungsorientiert
      Der „Lebenswert-Check“ – Wir bringen unsere Ideen ins Schulgebäud
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      Die Schüler analysieren das reale Schulumfeld, erstellen ein konkretes Produkt (eine interaktive Ausstellungswand) und konfrontieren die Schulöffentlichkeit oder den/die Bürgermeister/in mit ihren Erkenntnissen.

      Einstieg: Der Lehrer knüpft an das Wissen zur 15-Minuten-Stadt an. „Wir wissen jetzt, wie es theoretisch geht. Aber wie sieht es rund um unsere Schule aus? Wir machen heute einen Realitätscheck für die ganze Schule!

      Erkundung (Klassenzimmer verlassen): Die Schüler gehen in Gruppen mit Klemmbrettern und einer Checkliste rund um das Schulgebäude (oder das direkte Viertel). Sie kartieren: Wo gibt es Grünflächen? Wo sind Gefahrenstellen für Radfahrer? Gibt es Orte zum Verweilen?

      Produktionsphase: Zurück im Raum werten die Gruppen die Daten aus und erstellen ein interaktives Meinungsboard für die Aula.  Ein großer Plan des Schulumfelds mit roten Punkten (Kritik) und grünen Punkten (Lob) sowie einer zentralen Frage an die Mitschüler: „Was fehlt euch rund um die Schule für ein besseres Viertel?“

      Ab in die Öffentlichkeit: Die Klasse geht gemeinsam in die Schulaula. Die Schüler montieren das Board an einer gut besuchten Wand, platzieren Pins oder Post-its für die Pausennutzung und weihen die Wand offiziell ein (z. B. indem sie Schüler einer Nachbarklasse direkt zur ersten Abstimmung einladen). Anschließend wir der/die Bürgermeister/in oder Gemeindevertreter/innen eingeladen sich die kritikpunkte der SuS anzuhören und evtl. auch 2-3 Punkte davon in einem koopertiven Projekt umzusetzen.