Geofaktoren - Gesellschaftsfaktoren - Individualfaktoren
ihre quantitative Erfassung, generalisierte Darstellung und Visualisierung
Der "naturwissenschaftliche Blick" fokussiert ausgewählte Geofaktoren. Er agiert im 1. und 2. Raumbegriff nach U. Wadenga (2002). Er lässt gesellschaftliche Einflussfaktoren (Rahmenbedingungen, Normen, Werte / Bewertungen, Gesetze u. dgl.) und individuelle Faktoren (persönliche Haltungen, Wahrnehmungen, Entscheidungen u. dgl.) außer Acht.
Innerhalb der Geofaktoren, die oft in endogene und exogene "Kräfte" unterschieden werden, stehen hier jene zur Diskussion, die in der Atmosphäre - der Lufthülle der Erde - eine Rolle spielen.
Dabei wird unser Leben und Wirtschaften von zwei Faktoren mitbestimmt:
- Wärme - gemessen durch die Temperatur, meist die Lufttemperatur in 2 m Höhe, zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort und
- Feuchtigkeit - näherungsweise bestimmt durch den gemessenen Niederschlag während einer bestimmten Zeitdauer an einem bestimmten Ort, meist in flüssiger oder fester Form (Regen oder Schnee; der Nebelniederschlag wird dabei kaum erfasst.)
Für klimatische Betrachtungsweisen werden diese beiden Maßzahlen üblicherweise
- in der Höhe bzw. Menge erfasst,
- nach ihrer zeitlichen Verteilung über das Jahr, unterschieden in Monaten (nicht in Tagen), betrachtet, - Damit sind Aussagen innerhalb eines Monats nicht möglich!
- und in ihrem Verhältnis zueinander (Humidität - Aridität) verglichen; d. h. das Verhältnis von Feuchte/Trockenheit in den einzelnen Monaten.