Offene Daten und Geodaten-Infrastrukturen
„Wissen ist Macht" wurde (und wird) seit Langem auch als „Daten/Information ist Macht" interpretiert und dementsprechend räumliche Information restriktiv gehandhabt. Die Open-Data-Bewegung stellt dem das Konzept von Gemeinschaftseigentum an Daten und damit das „Sharing" von Wissen gegenüber, wie wir es z. B. aus der Wikipedia kennen.
Open Data sind heute ein wichtiges Element beim freien Zugang und der weitgehend uneingeschränkten Nutzung von Geoinformation, ob diese nun aus zentralen bzw. staatlichen Quellen stammen oder kollektiv (wie bei Wikipedia) gesammelt werden.
Zunehmend werden die Open Data zugrunde liegenden Ansätze auch von der Europäischen Kommission gefördert, nicht zuletzt, weil man sich davon volkswirtschaftliche Stimuli erhofft. Die PSI-Direktive ist ein Beispiel einer dahingehenden Initiative: https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/european-legislation-reuse-public-sector-information