Feinlernziele: |
Einheit 1: „Persönliche Einnahmen und Ausgaben“
- Die Schüler*innen benennen Ausgaben ihres Lebensbereiches (AFB I).
- Die Lernenden schätzen die Höhen ihrer Ausgaben ab und stellen
Einnahmen und Ausgaben gegenüber (AFB I).
- Die Lernenden stellen die durchschnittlichen Ausgaben österreichischer
Haushalte in Graphiken dar (AFB II).
- Die Schülerinnen bzw. die Schüler planen persönliche Einnahmen und
Ausgaben und reflektieren Vorteile einer Planung (AFB III).
Einheit 2 und 3: „Einnahmen und Ausgaben eines Familienhaushalts“
- Die Lernenden benennen verschiedene Arten der Einnahmen (AFB I).
- Die Lernenden benennen Einnahmen und Ausgaben eines repräsentativen Familienhaushalts und ordnen sie richtig zu (AFB II).
- Die Schülerinnen bzw. Schüler schätzen ein Haushaltsbudget, d. h. Bedeutung und grobe Dimension von Einnahmen und Ausgaben eines privaten Haushalts, realistisch ein (AFB II).
- Die Schülerinnen bzw. Schüler ordnen die Einnahmen und Ausgaben in einem
Online-Haushaltsrechner richtig zu (AFBII).
- Die Schülerinnen bzw. die Schüler unterscheiden fixe Ausgaben von variablen Ausgaben, berechnen sie anhand eines Fallbeispiels und analysieren ihr Potenzial (AFB II).
- Die Schülerinnen bzw. die Schüler beurteilen das Zusammenwirken von Faktoren, die das Haushaltsbudget ausgabenseitig maßgeblich beeinflussen (AFB III).
- Die Lernenden entwickeln Ideen und Strategien, die dem Ausgleich des Haushaltsbudgets dienen und wenden sie an einem Fallbeispiel an (AFB III).
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Theoretische Bezüge (Kontext zur sozioökonomischen Bildung): |
Die Unterrichtssequenz behandelt Einnahmen und Ausgaben privater Haushalte. Dabei nimmt sie auf die Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler Bezug und berücksichtigt individuelle Einnahmen und Ausgaben der Lernenden ebenso wie das Budget von Familienhaushalten. Die Übungen leiten die Jugendlichen dazu an, sowohl individuelle Einkünfte als auch Einnahmen auf Ebene des Familienhaushalts zu benennen, zu klassifizieren und realistisch einzuschätzen. Dabei wird auch der sozialpolitische Kontext, in dem Einkünfte generiert werden, berücksichtigt.
Die Schülerinnen bzw. Schüler reflektieren die Ausgaben, beurteilen Schief- lagen im Haushalt und setzen alternative Handlungsweisen zueinander in Bezug. Damit wird das Wirtschaften mit Geld als gestaltbarer Prozess begriffen, der ergebnisoffen und individuell steuerbar ist. Sowohl die Urteilskompetenz als auch die wirtschaftliche Handlungskompetenz der Lernenden werden auf diese Weise gestärkt.
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