• Für Lehrpersonen

    • Konkretisierung des Themas, Lehrplanbezug, Lernziele und theoretische Bezüge

      Schwerpunkt Privater Haushalt und Konsum
      Stichworte

      Produktion; Konsumption; Prosumption; Prosument (Prosumer); privater Haushalt; Unternehmen

      Konkretisierung des Themas

      •     Die Schüler*innen unterscheiden Produktion und Konsum

      •     Die Schüler*innen nennen Vorzüge und Nachteile von Konsum, Produktion und Prosumption

      •     Sie ordnen alltägliches Handeln im Kontext des eigenen Haushalts ein

      •     Sie reflektieren die eigene Eingebundenheit in den Wirtschaftskreislauf als Konsumierende und/oder Produzierende

      •     Die Schüler*innen bestimmen weitere Beispiele für Prosumption anhand anschaulicher Alltagsbeispiele

      Dauer 1 Unterrichtseinheit à 50 Minuten
      Schulstufe 5. Schulstufe
      Schulform MS und AHS
      Lehrplanbezug

      Kompetenzbereich Leben und Wirtschaften im eigenen Umfeld

      „Die Schülerinnen und Schüler können das Produzieren und Konsumieren im Wirtschaftskreislauf sowie den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld (Einnahmen und Ausgaben) anhand von Fallbeispielen aus dem eigenen Umfeld analysieren.“

      Zentrale fachliche Konzepte 

                Leistungserstellung und Nachhaltigkeit 
      Groblernziel Die Schüler*innen können Konsum, Produktion und Prosumption von Waren und Dienstleistungen unterscheiden.
      Feinlernziel

      Die Schüler*innen vergleichen eigene Formen des Konsums und der Produktion (AFB II)

      Die Schüler*innen können Vor- und Nachteile von Konsum, Produktion und Prosumption anhand eines konkreten Beispiels aus ihrem Lebensbereich erörtern (AFB III).

      Die Schüler*innen können daraus weitere Beispiele für Prosumption im Alltag ableiten. (AFB III).

      Die Schüler*innen können abschließend Vor- und Nachteile von Prosumption aus Sicht von Unternehmen und Konsument*innen reflektieren (AFB III).

      Kontext zur sozioökonomischen Bildung 

      (theoretische Bezüge)


      Das Unterrichtsbeispiel nimmt die Lebenswelt der Schüler*innen zum

      Ausgangspunkt, um die Begriffe „Konsum“, „Produktion“ und „Prosumption“ anschaulich zu unterscheiden und Zusammenhänge zu beleuchten. Es individualisiert im letzten Teil die Vorstellungen und Ideen von Prosumption im eigenen Alltag und fordert die Schüler*innen in einem Fallbeispiel dazu auf, aus unterschiedlichen Perspektiven über Vor- und Nachteile von

      Produktion, Konsum und Prosumption nachzudenken. Ein Rollenspiel steht – im Sinn des handlungsorientierten Unterrichts – im Mittelpunkt der Einheit.

      Methoden

      a) Rollenspiel https://lehrerfortbildungbw.de/st_if/bs/if/unterrichtsgestaltung/methodenblaetter/rollenspiel.html  (04.07.2024)

      Vorbereitung

      •      M2: Ein Satz Rollenkärtchen pro Dreiergruppe in Kopie (Streifen ausschneiden!).

      •      M3/M4: Arbeitsblatt, Kopien in Klassenstärke

      •      Beamer, Buntstifte